Märkte / Immobilien

Chinas Notenbank macht neue Vorgaben für Hypothekenzinsen

Die chinesische Notenbank setzt ab 8. Oktober Untergrenzen für Hypothekenzinsen. Damit will sie Risiken im Immobilienmarkt eingrenzen.

(Reuters) Chinas Notenbank setzt Untergrenzen für Hypotheken-Zinsen. Diese sollten am 8. Oktober in Kraft treten, teilte das Institut am Sonntag mit. Offenkundig will die Zentralbank damit Risiken im Immobilienmarkt eingrenzen. Die Regierung geht seit 2016 gegen spekulative Investitionen im Wohnungsmarkt vor, um angesichts stark ansteigender Preise eine möglicherweise schmerzhafte Korrektur abzuwenden. Zudem waren zuletzt Sorgen gestiegen, dass die steigenden Immobilienpreise Produktionskosten erhöhen und den Konsum bremsen.

Nach den neuen Vorschriften sollen künftig Hypothekendarlehen an Erstkäufer herausgegeben werden, deren Zinssatz nicht unter dem Leitzins der Notenbank liegen dürfen. Wer eine zweite Immobilie auf Pump erwerben will, soll demnach ein Zinssatz angeboten werden, der mindestens 0,6% (60 Basispunkte) über dem Leitzins liegt. Am Dienstag hatte die Zentralbank diesen für ein Jahr auf 4,25% und für fünf Jahre auf 4,85% festgelegt.

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