Märkte / Makro

Chinas Notenbank steht Gewehr bei Fuss

Ein sich verschärfender Protektionismus, fallende Investitionen sowie steigende soziale Spannungen fordern Peking heraus.

Noch bevor die von den USA angedrohten Strafzölle auf chinesische Güter in Kraft getreten sind, steigt die Nervosität bezüglich des wahren Gesundheitszustands der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft. Das zeigt besonders auch die Tatsache, dass die chinesische Notenbank – anders als allgemein erwartet – am Donnerstag den Zinsentscheid der amerikanischen Federal Reserve nicht nachvollzogen hat.

Nur wenige Stunden nach dem Nullentscheid der People’s Bank of China (PBoC) deuteten eine ganze Reihe von Wirtschaftsdaten zudem auf ein markantes Nachlassen der wirtschaftlichen Dynamik hin. So ist etwa der Umsatz des Einzelhandels im Mai gegenüber dem Vorjahr mit 8,5% am langsamsten gewachsen seit fünfzehn Jahren.

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