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Chinas Plan für die Zeit nach Corona

Ende Monat wird Peking den neuen Fünfjahresplan vorstellen. Radikale Reformschritte sind aber keine zu erwarten.

Mit der vor vier Jahrzehnten angeschobenen wirtschaftlichen Öffnung hat China die unternehmerisch lähmende Planwirtschaft hinter sich gelassen. Doch entwirft die herrschende Kommunistische Partei weiterhin Fünfjahrespläne. Der nächste solche Plan wird Ende Monat am Parteikongress in Peking vorgestellt. In ihm sollen die groben politischen und vor allem auch wirtschaftlichen Leitplanken für den Zeitraum von 2021 bis 2025 festgelegt werden. Das dürfte den politischen Lenkern angesichts der aussergewöhnlich vielen internen und vor allem auch externen Unwägbarkeiten dieses Jahr besonders schwerfallen.

Dabei war bereits im letzten Fünfjahresplan im Jahr 2015 von einer international «äusserst komplizierten Lage» die Rede. Damit gemeint war in erster Linie die vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama vorangetriebene Transpazifische Partnerschaft (TPP), von der die Volksrepublik wegen der sich schon damals verschärfenden chinesisch-amerikanischen geopolitischen Rivalität ausgeschlossen bleiben sollte. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.