Märkte / Emerging Markets

Widersprüchliche Signale aus China

Während sich der offizielle Industrie-Einkaufsmanagerindex auf 51,2 stabilisiert hat, fällt der Caixin-PMI unter die Wachstumsgrenze.

Chinas zyklische Erholung droht schon wieder auszufransen. Der von der Mediengruppe Caixin erfasste Industrie-Einkaufsmanagerindex (früher HSBC-PMI) ist im Mai von 50,3 auf 49,6 gefallen und liegt damit zum ersten Mal seit Juni 2016 unterhalb der Wachstumsgrenze von 50. Der wichtige Frühindikator ist den dritten Monat in Folge gesunken. Diese Entwicklung dürfte bei den Politikern in Peking nicht gut ankommen und an den Finanzmärkten für mehr Nervosität sorgen.

Das fallende Industriebarometer steht im Kontrast zu den Umfragedaten aus Peking.

Der tags zuvor publiziert offizielle Industrie-Einkaufsmanagerindex (PMI) des statistischen Amtes notierte unverändert auf 51,2. Das gute Resultat hat vorübergehend die Sorgen über einen Wachstumseinbruch der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft in den Hintergrund treten lassen. Im April war der offizielle China-PMI auf den tiefsten Stand in sechs Monaten gefallen.

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