Märkte / Makro

Chinas Wirtschaft ist in Schwung

Das Wachstum in der Volkswirtschaft scheint sich zu stabilisieren. Die Industrieproduktion und der Detailhandel wachsen kräftiger als erwartet.

(Reuters) Viel Licht, aber auch Schatten: Aus der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft China kommen am Jahresende gemischte Signale. Die Einzelhändler steigerten ihren Umsatz im November so kräftig wie seit einem Jahr nicht mehr, wie das Statistikamt am Dienstag mitteilte. Die Industrie fuhr zudem ihre Produktion unerwartet kräftig hoch, vor allem wegen der anziehenden Nachfrage nach Stahl. Dagegen verlangsamten sich die Immobilienverkäufe.

Der Umsatz im Detailhandel stieg 10,8%. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 10,1% gerechnet. Besonders gefragt waren Autos, Haushaltsgeräte und Kosmetik. Auch Luxusgüter liefen besser, wie Burberry, Gucci-Eigentümer Kering und Tiffany bestätigten. Ökonom Wang Jianhui von Capital Securities in Peking zufolge stärkt der schwächere Yuan die heimische Nachfrage. Die Landeswährung ist auf ein Acht-Jahres-Tief zum Dollar gefallen, was den Einkauf im Ausland spürbar verteuert. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?