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Chipdesigner ARM plant Börsengang

Der Chipdesigner ARM wird nicht von Nvidia übernommen, nun soll er bis März 2023 an die Börse gebracht werden.

(Reuters) Der britische Chip-Designer Arm will nach dem gescheiterten 80 Mrd. $ schweren Verkauf an den US-Grafikkartenspezialist Nvidia (NVDA 188.79 -0.80%) an die Börse. Ein Gang auf das Börsen-Parkett sei vor März 2023 geplant, teilte Arm, die zum japanischen Technologieinvestor Softbank (SFTBY 21.43 -3.21%) gehören, am Dienstag mit. Kurz zuvor war bekanntgeworden, dass der 2020 bekanntgegebene Deal mit Nvidia nach Bedenken der US-Handelsbehörde FTC endgültig vom Tisch ist. Nun will Arm unter dem neuen Chef Rene Haas das Wachstum aus eigenen Kräften beschleunigen. Haas arbeitet seit 2013 für Arm und war zuvor sieben Jahre für Nvidia tätig.

Laut Arm-Eigner Softbank kletterte der Umsatz des Chip-Designers von April bis Dezember um 40% auf 2 Mrd. $. Der japanische Technologieinvestor muss nun wegen des gescheiterten Verkaufs Gebühren von 1,25 Mrd. $ an Nvidia überweisen.