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Chipmangel: Das Leid der Autobauer nimmt zu

Ford & Co. können wegen zu wenig Halbleitern nicht so viele Autos bauen, wie sie möchten. Daran wird sich kurzfristig wenig ändern.

Die schlechte Nachricht vorweg: Bis der Mangel an Halbleitern in der Automobilindustrie behoben ist, dürfte es noch mehrere Monate dauern. Er wird womöglich gar noch ärger. Das sieht zumindest Ford-CEO Jim Farley so: «Die Halbleiterknappheit und die Auswirkung auf die Produktion werden schlimmer, bevor sie besser werden», sagte er Ende April an einer Telefonkonferenz.

Für Hersteller ist das ein grosses Problem, denn die Computerchips sind aus den modernen Autos nicht mehr wegzudenken. Laut dem Beratungsunternehmen AlixPartners hat es in einem Auto bis zu tausendvierhundert Chips. Sie werden nicht nur im multimedialen Unterhaltungsbereich, dem Informations- und dem Navigationssystem eingesetzt, sondern unter anderem auch beim Bremssystem, für den Kraftstoffverbrauch sowie für «intelligente» Rückspiegel.  Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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