Unternehmen / Konsum

Chronext will die nächste Fielmann werden

Der CEO des Zuger Online-Uhrenhändlers skizziert seine mutigen Börsenpläne.

Noch in diesem Jahr, vermutlich im vierten Quartal, soll der Börsengang des Online-Uhrenhändlers Chronext Tatsache werden. Die Zuger bestätigten am Freitag ein seit Längerem kursierendes Gerücht, indem sie ihre offizielle Absichtserklärung (Intention to Float) publizierten. Damit geht das Gerangel in einem hart umkämpften, weil attraktiven Markt in die nächste Phase.

Firmengründer und CEO Philipp Man gibt sich im Gespräch mit FuW ziemlich unbescheiden: «Wenn ich Brille sage, denken die meisten im deutschen Sprachraum an Fielmann. Meine Hoffnung ist, dass sie in ein paar Jahren das Stichwort Luxusuhren mit uns assoziieren.» Chronext wurde 2013 gegründet und ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Das Start-up ist eine digitale Plattform für den Kauf und Verkauf von neuen und gebrauchten Luxusuhren, etwa der Marken Rolex, IWC oder Omega. Chronext betreibt aber auch elf physische Shops (davon einer in Hongkong), wo bestellte Uhren anprobiert werden können. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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