Je ehrgeiziger das Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung gesetzt ist und verfolgt wird, desto mehr Mineralien und Metalle werden dafür gebraucht. Der weitherum angestrebte Umbau der Energieerzeugung weg von fossilen hin zu emissionsärmeren Quellen bringt erheblich steigenden Bedarf an bestimmten Materialien mit sich. Es gibt zum Beispiel Schätzungen, denen zufolge die Nachfrage nach sogenannten Batteriemineralien wie etwa Lithium und Kobalt sich bis 2050 verfünffachen könnte. Das spielt China, dem grössten CO₂-Emittenten übrigens, in die Hände, wirtschaftlich wie auch politisch. Die hier dargestellten fünf Clean-Energy-­Metalle kommen global noch einigermassen verteilt vor – von den seltenen Erden abgesehen, die sich mehrheitlich unter chinesischem Boden finden. Allerdings ist Kapital aus China an den meisten Kobaltminen in Kongo beteiligt. Die Verarbeitungskapazitäten sind fest in chinesischer Hand. Länder wie Japan, Finnland, Belgien und Chile sind zwar aktiv, doch auffallend ist die vollständige Absenz der USA in der Raffinage (auch diejenige Russlands, das in der Förderung eine beachtliche Position hält). Um die Abhängigkeit vom Rivalen zu verringern, lässt Präsident Joe Biden eine amerikanische Strategie für den Bereich bedeutsamer Materialien erarbeiten. Fazit: In der «grünen Revolution» fixiert Rotchina, wie man es einst nannte, die Preise.