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Clientis-Banken erhöhen Ertrag und Gewinn

Die zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben in fast allen Bereichen zugelegt. Einzig im Handelsgeschäft hat sich der Erfolg vermindert.

(AWP) Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben im ersten Halbjahr 2019
das operative Ergebnis weiter gesteigert. Unter dem Strich resultierte auch ein höherer Gewinn. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe denn auch mit einer Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr.

Der Betriebserfolg erhöhte sich um 3,8% auf 114,8 Mio. Fr., wie die Bankengruppe am Montag mitteilte. Dazu steuerte das Zinsengeschäft, der Ertragspfeiler der Gruppen, netto 87,0 Mio. bei. Die Steigerung um 2,2% sei trotz weiter gesunkener Zinsmargen erzielt worden.

Auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte Clientis zu. Der Erfolg stieg um 1,2% auf 13,2 Mio. Fr. Dagegen verminderte sich der Erfolg im Handelsgeschäft um 5,8% auf 3,8 Mio.

Höhere Kosten

Zugenommen hat der Geschäftsaufwand, wenn auch weniger stark als die Erträge. Wegen eines projektbedingt leicht höheren Personalbestandes nahm er um 1,7% auf 64,2 Mio. Fr. zu.

Der Geschäftserfolg verbesserte sich somit um 7,9% auf 42,8 Mio. und das Verhältnis der Kosten zum Ertrag, die sogenannte Cost-Income-Ratio, um weitere 1,1 Prozentpunkte auf 56,0%. Das sei der beste Wert in den letzten elf Jahren, so Clientis weiter. Unter dem Strich verblieb ein um 6,8% auf 35,8 Mio. gestiegener Reingewinn.

Die Bilanzsumme belief sich per 30. Juni 2018 auf 15,4 Mrd., was gegenüber Ende 2018 einer Steigerung von 1,0% entspricht. Die Kundenausleihungen wuchsen dabei auf 13,3 Mrd.. Davon entfielen 95% oder 12,6 Mrd. auf Hypothekenforderungen. Die Kundengelder nahmen dagegen nur um 0,2% auf 10,9 Mrd. zu.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet die Clientis Gruppe mit einer «deutlichen Steigerung» des Geschäftserfolgs sowie einem gegenüber dem Vorjahr höheren Gewinn.

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