Unternehmen / Rohstoffe

CO2-Einsparungen werden mehrfach gezählt

Dieselbe Kilowattstunde Strom aus erneuerbaren Energien dient mitunter drei Parteien zur Kompensation von Emissionen.

Die Zeit drängt. Um die Pariser Klimaziele zu erreichen, bleiben bei derzeitigen Emissionen wenige Jahre, bis das verbleibende CO2-Budget aufgebraucht ist. Doch es gibt hoffnungsvolle Neuigkeiten: Zwei Drittel des globalen Bruttoinlandprodukts sind gemäss einer Studie mit einem Netto-null-Ziel abgedeckt. Zwei Drittel des BIP sollen also ab 2050 oder schon früher erwirtschaftet werden, ohne dass dabei Treibhausgase emittiert werden.

Viele Unternehmen setzen auf erneuerbare Energien, um ihren CO2-Fussabdruck zu reduzieren, so etwa auf Windenergie. An der Umsetzung eines solchen Windenergieprojekts sind von der Finanzierung über den Bau bis zur Vermarktung des Stroms verschiedenste Akteure beteiligt (vgl. Grafik). Schwammige Regeln machen es möglich, dass sie alle dieselbe Kilowattstunde Windstrom hernehmen, um damit ihren Ausstoss an Treibhausgasen kleinzurechnen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?