Unternehmen

CO2-Ziele erhöhen die Unsicherheit

Ambitionierte Vorgaben machen der Industrie zu schaffen. Der Schweizer Emissionshandel kommt nur langsam in die Gänge.

Die Standortdiskussion in der Schweiz wird weiter angeheizt. Nach Annahme der Einwanderungsinitiative und dem Frankenschock erhitzt die Energiepolitik die Gemüter. Die Schweiz hat sich schon mit dem CO2-Gesetz das ambitionierte Ziel gegeben, die Treibhausgase bis 2020 gegenüber 1990 um 20% zu reduzieren, obschon sie im internationalen Vergleich bereits zu den Vorzeigenationen gehört. Und die Energiestrategie 2050 sieht sogar vor, den Verbrauch pro Kopf nochmals drastisch zu reduzieren.

Seit 2013 sind Unternehmen zu Emissionszielen verpflichtet oder müssen die CO2-Abgabe schultern. Die Lenkungsabgabe verteuert Brennstoffe um 60 Fr. pro Tonne. Damit energieintensive Industrien wie Zement, Öl, Papier oder Chemie nicht übermässig belastet werden, können sich die Unternehmen von der Abgabe befreien lassen. Sie müssen im Gegenzug am Schweizer Emissionshandelssystem (EHS) teilnehmen.

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