Unternehmen / Industrie

CO2-Ziele haben geringen Einfluss auf Boni in Zementindustrie

Holcim und HeidelbergCement koppeln die Boni an das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. Deren Gewicht ist aber eher gering.

Über kein anderes Thema spricht die Zementindustrie derzeit häufiger als über den Klimaschutz. Das zeigte sich zuletzt am Donnerstag, als die deutsche HeidelbergCement ihre virtuelle Generalversammlung abhielt. CEO Dominik von Achten führte aus, dass das Unternehmen die Boni von Management und Mitarbeitern künftig an Klimaschutzziele kopple – «als eines der ersten Unternehmen überhaupt».

Neu daran ist vor allem, dass die Regelung für alle Mitarbeiter gilt, die einen Bonus erhalten, und nicht nur für das Topmanagement. So sollen beispielsweise auch die Leiter einzelner Zementwerke einen Anreiz erhalten, nachhaltiger zu wirtschaften. Etwa indem sie vermehrt alternative Brennstoffe statt Kohle zum Heizen der Zementöfen einkaufen. Die neuen Boniregeln gelten bei HeidelbergCement ab 2021. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Alarick SA 07.05.2021 - 17:12
Actares est dogmatique dans ce dossier. Holcim fait énormément d’effort dans ce domaine et se situe déjà parmi les sociétés les plus efficientes en matière de réduction de CO2 dans son secteur d’activité. En tant qu’actionnaire, j’apprécie que le calcul du bonus de la direction soit effectué essentiellement sur la base d’éléments objectifs et quantifiables, qui permettent au final de… Weiterlesen »