Unternehmen / Industrie

Comet liefert weitere negative Überraschung

Analyse | Das Technologieunternehmen ist im ersten Semester in die roten Zahlen gerutscht, der Ausblick begeistert nicht.

Er hat einen schwierigen Start erwischt: Heinz Kundert, seit dem 25. April VR-Präsident von Comet und seit dem 21. Juni interimistisch auch CEO, musste an seinem ersten Auftritt gleich rote Zahlen präsentieren. Der Gerechtigkeit halber ist festzuhalten, dass sie nicht auf ihn zurückzuführen sind, sondern auf den Abschwung im Halbleitermarkt und auf zuvor gemachte Fehler. Dennoch ist der Verlust eine negative Überraschung; die Börse hat entsprechend reagiert und die Titel erneut deutlich zurückgestuft.

Der Umsatz brach im ersten Semester zum Vorjahreswert fast ein Viertel auf noch 177 Mio. Fr. ein. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) bildete sich gar 73% auf noch 8,5 Mio. Fr. zurück. Auf Stufe Ebit resultierte ein Verlust von 1,2 Mio. Fr. und unter dem Strich ergab sich ein Fehlbetrag von 3,1 Mio. Fr. Vor Jahresfrist realisierte Comet noch einen Gewinn von 14,5 Mo. Fr. Immerhin ist die Bilanz gesund, die Eigenkapitalquote erreichte zur Jahresmitte 48,8%.

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