Unternehmen / Schweiz

Comet glaubt an sich

Analyse | Die Bekräftigung des Jahresausblicks verlangt viel vom zweiten Halbjahr.

Die Zahlen von Comet sehen auf den ersten Blick schlechter aus, als sie sind. Klar ist, für den Anbieter von Plasma-Control- und Röntgentechnologie war das erste Halbjahr kein lockerer Spaziergang. Inflationsbedingt höhere Kosten für Rohmaterialien und Logistik, Engpässe in den Lieferketten, eine Covid-bedingte Werkschliessung in China sowie ein einmaliger Aufwand für die (gewonnene) Klage in den USA gegen XP Power zur Verteidigung von Geschäftsgeheimnissen setzten zu, vor allem im Ergebnis.

Durch den vorübergehenden Produktionsstopp in Schanghai haben sich Umsatz und Ertrag ins zweite Halbjahr verschoben. Die höher als erwartet ausgefallenen Rechtskosten von 9 Mio. Fr., getragen vom Segment Plasma Control Technologies, sind kein verlorenes Geld: Das Gericht hat Comet 40 Mio. $ an Schadenersatz und Strafschadenersatz zugesprochen. Ohne sie hätte sich eine Ebitda-Marge von 17,4% eingestellt. Last but not least ist auch der Margendruck durch die Verzögerung in der Weitergabe höherer Kosten nur vorübergehender Art.

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