Unternehmen / Industrie

Comet setzt auf die Halbleiterindustrie

Analyse | Zum Jahresende erholt sich die Nachfrage. Trotz weniger Umsatz verbessern sich Liquidität und Margen.

Das Technologieunternehmen mit Sitz in Flamatt hat das Berichtsjahr mit positiven Signalen abgeschlossen und sich eine neue Strategie verpasst. Mit zwei statt bisher drei Technologiefeldern ziele Comet künftig vor allem auf die Halbleiterbranche, die bis zu 70% des Umsatzes beisteuern solle, schreibt Verwaltungsratspräsident und CEO a.i. Heinz Kundert im Geschäftsbericht. Daneben sind Luftfahrt, Automobil und Sicherheit die weiteren Schwerpunkte. Bisher hatte das Unternehmen neun Kernmärkte bedient.

Das Berichtsjahr war geprägt von der Überkapazität bei Speicherchips im für Comet wichtigen Halbleitermarkt. Erst im vierten Quartal erholte sich die Nachfrage. Der Umsatz lag mit 371,6 Mio. Fr. 14,8% deutlich unter dem Vorjahr. Dennoch erzielte Comet auf Stufe Ebitda einen Gewinn von 40 (i.V. 43) Mio. Fr. Die entsprechende Marge stieg von 9,8 auf 10,8%.

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