Unternehmen / Schweiz

Comet wächst nicht allein mit Halbleitern

Analyse | Das Technologieunternehmen sieht sich mit seinen Halbleiterkomponenten bestens für das digitale Zeitalter gerüstet. Aber auch die übrigen Geschäfte legen zu.

Umsatz und Gewinn hatte das Technologieunternehmen Comet schon im Juli bekannt gegeben. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr mehr als 36% auf 248 Mio. Fr. zu, das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) war mit 44 Mio. mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. CEO Kevin Crofton konnte damit zeigen, dass der Superzyklus der Halbleiterindustrie auch bei seinem Unternehmen angekommen ist. Der jetzt vorgelegte Zwischenbericht ermöglicht einen genaueren Blick auf die drei Geschäftsbereiche des Konzerns.

Wenig überraschend wuchs Plasma Control Technologies (PCT) mit ihren Komponenten für die Halbleiterherstellung beeindruckende 50% und erzielte einen Umsatz von 145 Mio. Fr. Die Marge auf dem Betriebsgewinn (Ebitda) stieg um fast 5 Prozentpunkte auf 24%, was auf deutliche Produktivitätsfortschritte hinweist. Das liegt sehr nahe an dem für 2025 definierten Ziel für das Gesamtunternehmen von 25%.

Neue Kapazitäten in Malaysia

Das Wachstum wurde in allen Regionen und mit allen wichtigen Kunden erzielt, heisst es in der Mitteilung zum Halbjahresergebnis. Um die hohe Nachfrage zu befriedigen, baut Comet ihre Kapazitäten im neuen Werk in Malaysia, das Kostenvorteile bringen soll, weiter aus. Der Halbleiterboom kommt für Comet genau zur richtigen Zeit, denn die Markteinführungen einer neuen Gerätegeneration ist in vollem Gang. Die sogenannten Hochfrequenzgeneratoren sollen Halbleiterherstellern eine deutlich bessere Prozesskontrolle bieten und werden von Crofton als «Game Changer» eingeschätzt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?