Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Die Geschichte
Unternehmen / Industrie

Conzzeta: Das Loslassen der Schmidheinys

Radikale Fokussierung auf einen Geschäftsbereich soll Conzzetas Zukunft sichern. Die Diversifikation hat ausgedient.

Ob es das Ende oder ein Neuanfang wird, ist noch nicht entschieden. Fest steht, der im Zürcher Binz-Quartier beheimatete Mischkonzern Conzzeta will all seine Geschäftsbereiche ausser die Blechverarbeitung verkaufen. In Zukunft wird nur noch Bystronic übrig bleiben. Bystronic wird die neue Conzzeta sein. Diese radikale Fokussierung ist eine krasse Abkehr vom Altbekannten. Der kleine Schmidheiny-Konzern versuchte lange, mit Diversifikation erfolgreich zu sein.

Eine «Industrieholding mit ausgesprochen föderalistischem Aufbau» wird Conzzeta in einer Festschrift beschrieben. Das Grundproblem des Minikonglomerats bringt Jacob Schmidheiny, lange Chef und aktueller Vertreter der Familie im Verwaltungsrat, vor Jahren auf den Punkt: «Wir sind zu gross, um in den Nischen zu überleben – und zu klein, um bei den Grossen mitzuspielen.» Integration und Desintegration sind Konstanten bei Conzzeta. Und für lange Zeit sind es auch Ziegel und Backsteine.

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Leser-Kommentare

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Hermann Dettinger 03.02.2020 - 13:07

FuW meint, für J. Schidheiny sei es Zeit loszulassen. Gilt dies auch für seine Minerheitsaktionäre??