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Swiss Re macht neue Hoffnung

Analyse | Der Versicherer bucht Neugeschäft zu guten Gewinnmargen. Der Semesterverlust von 1,1 Mrd. $ wird dank kräftigem Kapitalpuffer weggesteckt.

Der Versicherer Swiss Re will den Milliardenverlust des ersten Semesters rasch hinter sich lassen. Bei den neuen Jahresverträgen seien im Schnitt 6% höhere Tarife festgelegt worden, sagte Finanzchef John Dacey am Freitag an der telefonischen Halbjahreskonferenz: «Dank der auf 220% unverändert soliden Solvenzwertung haben wir auch nach den schweren Pandemiebelastungen genug Kapital vorrätig, um jetzt Neugeschäft zu guten Bedingungen hereinzunehmen.»

Doch von Januar bis Juni sind bei Betriebsunterbruchversicherungen und wegen Veranstaltungsabsagen ausserordentlich 2,5 Mrd. $ Schadenzahlungen und Rückstellungen entstanden. «Nun ist der überwiegende Teil der dieses Jahr absehbaren Pandemielasten verbucht», betonte der Finanzchef. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.