Märkte / Makro

Corona bremst US-Wirtschaft

Laut dem Konjunkturbericht der US-Notenbank leiden vor allem die Reisebranche und das Gastgewerbe.

(Reuters) In den USA ist die Wirtschaft laut Notenbank Fed zufolge zuletzt in einem mässigen Tempo gewachsen. Der Ausblick für die nähere Zukunft bleibe in den meisten Fed-Bezirken jedoch überwiegend positiv, teilte die Institution in ihrem am Mittwoch veröffentlichten «Beige Book» mit.

Die starke Zunahme von Corona-Infektionen im Zuge der ansteckenderen Omikron-Variante habe zudem zu einer starken Abschwächung in der Reisebranche sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe geführt.

In dem Konjunkturbericht, der auf Wirtschaftskontakten aus den Regionen fusst, wies das Fed zudem darauf hin, dass Lieferengpässe und ein Mangel an Arbeitskräften Ende 2021 für einen deutlichen Preisdruck gesorgt hätten.

Die Preise in den USA stiegen zuletzt so rasant wie seit rund 40 Jahren nicht mehr. Die Inflation war im Dezember mit 7% so hoch wie zuletzt 1982. So signalisierte Fed-Chef Jerome Powell diese Woche, dass die sehr lockere US-Gelpolitik trotz der Corona-Welle bald beendet werde. (Lesen Sie hier mehr dazu.)

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