Unternehmen / Schweiz

Corona durchkreuzt Investitionspläne

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten Unternehmen in der Krise besonders investieren. Viele wurden jedoch zu Kompromissen gezwungen.

Ein vehementer Tritt auf die Kostenbremse war vielerorts nötig, um die Folgen der Coronapandemie abzufedern. Zahlreiche Unternehmen mussten etwa die Dividende zurückziehen oder Staatshilfen in Anspruch nehmen, um die Liquidität zu schonen. Zu den Vorsichtsmassnahmen zählten in einigen Fällen auch tiefere Kapitalausgaben (Capex): Investitionspläne wurden überprüft, gestrichen oder verschoben.

Global rechnen aktuell 39% der Finanzchefs mit signifikanten Capex-Reduktionen, wie eine Umfrage der Boston Consulting Group zeigt. Das spiegelt einerseits die unsichere Konjunktur. Andererseits hat sich die wirtschaftliche Aktivität global und auch in der Schweiz von ihrem Tief erholt. «Der Investitionszyklus von Schweizer Unternehmen ist im ersten Halbjahr unter Druck gekommen, allgemein aber intakt. Man spürt derzeit eine Rückkehr zur Normalität», beschreibt Remo Rosenau, Research-Leiter der Helvetischen Bank, das Umfeld für die Schweiz.  Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?