Unternehmen / Gesundheit

Corona prägt den Erfolg von Big Pharma

Die meisten Aktien von Pharmakonzernen schlagen sich mehr schlecht als recht. In der Pandemie haben bisher aber nicht alle gleich gelitten.

Die Mehrheit der Aktien grosser Pharmaunternehmen war bisher in der Pandemie wenig gefragt. Das liegt daran, dass die Innovationen in Impfstoffen und Medikamenten von kleinen Biotech-Gesellschaften kamen. Andererseits musste sich das Gesundheits­wesen über weite Strecken auf die Behandlung von Coronapatienten fokussieren und anderes zurückstellen.

Pharmakonzerne wie GlaxoSmithKline (GSK) und Novartis, aber auch Bristol-­Myers Squibb (BMS) und Merck & Co. aus den USA sowie Takeda aus Japan, die kaum eigene Produkte zum Kampf ge­gen die Coronapandemie beisteuern, trifft es besonders. GSK hat ausserdem einen grossen Bereich Consumer Healthcare und Novartis mit Sandoz eine Generikasparte, die ebenfalls in der Behandlung von «Volkskrankheiten» wie Erkältungen aktiv ist. Die genannten Unternehmen ­gehörten zusammen mit Roche im ersten Quartal zu den schlechtesten, was die Umsatz- und Gewinndynamik anbelangt. Ihre Aktien stehen 2021 mit Ausnahme von BMS im Minus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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