Unternehmen / Finanz

Coronahilfen sind kein Allheilmittel

Die Massnahmen gegen die wirtschaftlichen Verwerfungen greifen. Doch je länger der Ausnahmezustand währt, desto weniger entfalten sie Wirkung.

Auf der ganzen Welt gehen Regierungen mit drastischen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vor. Das hat zum schnellsten Wirtschaftseinbruch der jüngsten Geschichte geführt. Die Hilfen gegen die Krise scheinen in der Schweiz zu greifen. Wie heftig die Verwerfungen im Endeffekt ausfallen werden, hängt nun von der Dauer des Stillstandes ab.

Die grosse Innovation der bundesrätlichen Krisenhilfen sind Bürgschaften für Bankkredite an Unternehmen in Liquiditätsnot. Darauf gab es in den vergangenen Wochen einen derartigen Run, dass die Regierung die Summe von 20 auf 40 Mrd. Fr. verdoppelte. Laut Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) haben fast 100 000 Unternehmen bereits eine Summe von rund 16 Mrd. Fr. abgerufen. Grossmehrheitlich handelt es sich um Kleinkredite zu Nullzinsen bis zu 0,5 Mio. Fr.

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