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Coronakrise setzt IBM vor Abspaltung zu

Kunden zögern, langfristige Deals abzuschliessen. Dies brockt dem US-Computerkonzern im vierten Quartal einen Umsatzrückgang ein.

(Reuters) Verunsicherte Kunden in der Coronkrise haben dem US-Computerkonzern IBM einen Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse fielen im vierten Quartal um 6,5% auf knapp 20,4 Mrd. $, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Kunden zögerten in der Krise, langfristige Deals abzuschliessen, sagte Finanzchef James Kavanaugh zu Reuters. Es war bereits das vierte Quartal in Folge mit einem Umsatzrückgang. Die Aktie fiel im New Yorker Handel markant, um zeitweise rund 10%.

Der 109 Jahre alte Konzern hat im Herbst angekündigt, sein IT-Infrastrukturgeschäft abzuspalten und in eine neue börsennotierte Firma überführen zu wollen. IBM selbst will sich stärker auf seine Hybrid-Cloud-Anwendungen konzentrieren. Für das laufende Jahr gab sich IBM zuversichtlich. Firmenchef Arvind Krishna kündigte an, IBM wolle 2021 wieder wachsen.

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