Unternehmen / Ausland

Corporate America ächzt unter dem harten Dollar

Die Turbulenzen an den Devisenmärkten setzen amerikanischen Grosskonzernen zu. Die Aussichten für 2015 trüben sich bedrohlich ein.

Die Finanzmärkte sind in Aufruhr. Vor ­allem im Devisenhandel kommt es zu heftigen Verwerfungen, wofür der Aufwertungsschock des Frankens das extremste Beispiel ist. Selbst gestandene Grosskonzerne geraten dadurch ins Rotieren. Das zeigten diese Woche enttäuschende Unternehmenszahlen aus den USA.

Seit Sommer hat sich der Dollar zum Euro über 20% aufgewertet. Zum Yen sind es mehr als 15%. Den kräftigen Auftrieb hat der Greenback zwei Faktoren zu verdanken: Verglichen mit der Konjunkturlage im Rest der Welt ist Amerika derzeit das beste Haus in einem miesen Quartier. Zudem rechnen Investoren damit, dass die US-Notenbank 2015 die Zinsen erhöhen wird. Beides lenkt die ­Devisenströme in Richtung Amerika.

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