Unternehmen / Gesundheit

Die Pandemie bremst Cosmo aus

Analyse | Im Halbjahr ist sie gewachsen, einige Projekte kommen aber schleppend voran.

Cosmo steigert im ersten Halbjahr den Umsatz fast 10%. Dank der Voraus­zahlung, die die ehemalige Tochter Cassiopea für ihr Aknemittel erhält, stellt auch Cosmo für das Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn von 4 bis 6 Mio. € in Aussicht. Zuvor hatte sie lediglich einen operativen Gewinn angepeilt. Dennoch haben die Aktien am ­Freitag nachgegeben. Sie sind dieses Jahr nicht vom Fleck gekommen.

Ähnlich scheint es einigen Schlüsselprojekten Cosmos zu ergehen. Am ­ehesten ist das noch für das Reisedurchfall­mittel Aemcolo nachvollziehbar. Die Reisetätigkeit leidet weiter unter den Corona­einschränkungen. Auch wenn sich bei ­anderen Produkten gewiss einiges tut, fehlt dem Halbjahresbericht eine positive Überraschung.

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Leser-Kommentare

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Markus Fischer 30.07.2021 - 18:46

Der Halbjahresabschluss ist ernüchternd, erst recht nach dem positiven Interview im April des VRP. Seine damaligen Einschätzungen lagen größtenteils daneben, sei es beim operativen Erfolg oder der Beteiligung an Cassiopea von Cosmo, wie es sich nun herausstellt. Dies ist für mich wenig vertrauensfördernd, spricht gar nicht für das Topmanagement inkl. VRP!