Unternehmen / Gesundheit

Cosmo tüftelt an ihrer Auferstehung

Das Pharmaunternehmen hat sich gewandelt und arbeitet an fünf bis sechs neuen Projekten. Bereits lancierte neue Produkte sollten mit abflauender Pandemie Fahrt aufnehmen.

Cosmo Pharma hat sich in den vergangenen zwei Jahren stark gewandelt. Nach der Rückweisung eines Zulassungsantrags für das Darmfärbemittel Methylene Blau durch die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das Management entschieden, die eigenen Produkte nicht mehr selbst zu verkaufen. Cosmo setzt stattdessen auf Kooperationen. Sie hat auch eigene neue Medikamente an RedHill und Acacia abgegeben und sich im Gegenzug mit je rund 20% an ihnen beteiligt.

Die Ausgaben für Administration und Verkauf der auf Darmkrankheiten spezialisierten Cosmo sind von über 50 Mio. € im Jahr 2018 bis 2020 auf 18,7 Mio. € gesunken. Zur Mitte des laufenden Jahres waren von insgesamt 276 Vollzeitstellen nur 39 mit Verwaltung und Verkauf beschäftigt, wie CEO Alessandro Della Chà bei einem Besuch am Produktionsstandort der Gesellschaft in Lainate bei Mailand erklärt. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?