Unternehmen / Industrie

CPH muss Chemie und Verpackung ausbauen

Analyse | Das Papiergeschäft erodiert weiter und wird 2021 den Verlust ausweiten. Effiziente Produktionsanlagen halten CPH aber wettbewerbsfähig.

Die Diversifikation hat CPH ein halbwegs solides Jahr 2020 beschert. Während nämlich im grössten Geschäft, in der Herstellung von Zeitungs- und Magazinpapier, ein markanter Umsatzrückgang um 29% auf 210 Mio. Fr. hingenommen werden musste und das Betriebsergebnis von 35 auf –2 Mio. Fr. wegschmolz, konnten das Chemie- und das Verpackungsgeschäft einen höheren Betriebsgewinn einfahren.

Im Chemiebereich, der sich unter anderem auf die Produktion sogenannter Molekularsiebe spezialisiert hat, ging der Umsatz zwar 6,3% auf 73,3 Mio. Fr. zurück. Doch dies war fast vollumfänglich auf Währungseffekte zurückzuführen. Kosteneinsparungen und ein günstigerer Produktmix machten einen Anstieg des Betriebsgewinns um 4,7% auf 4,6 Mio. Fr. möglich, die Marge erhöhte sich dadurch von 5,6 auf 6,3%.

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