Unternehmen / Industrie

Crealogix mit vorsichtigem Ausblick

Das Softwareunternehmen steigert den Umsatz im ersten Halbjahr, verdient aber weniger.

(AWP) Für den Software- und IT-Dienstleister Crealogix (CLXN 108 0%) ist das erste Halbjahr 2018/19 bisher eher durchwachsen verlaufen. Von Juli bis Dezember ist der Umsatz zwar deutlich gestiegen, die Gewinnentwicklung war dagegen rückläufig. Beim Ausblick zeigt sich das Unternehmen vorsichtig und betont Unsicherheiten wegen des Brexit.

Der Umsatz legte laut einer Mitteilung vom Dienstag um 29% auf 51,0 Mio. Fr. zu. Dabei stammte mit 64% der grösste Teil des Umsatzes von Geschäftsaktivitäten ausserhalb der Schweiz.

Die Gewinnentwicklung war dagegen rückläufig. Den operativen Gewinn (Ebitda) beziffert das Unternehmen mit 3,3 Mio. Fr., was ein Minus von etwa einem Viertel gegenüber der Vergleichsperiode bedeutet. Daraus ergibt sich laut Mitteilung eine Ebitda-Marge von 6%, nach 11% im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 1,4 Mio. Fr., verglichen mit einem Gewinn von 1,6 Mio.

Die Ebitda-Marge wurde von zwei Faktoren massgeblich beeinflusst. So setzte sich einerseits die Umstellung vom traditionellen Lizenzverkauf mit Einmallizenzen auf das Lizenzmietmodell (Software as a Service ‘Saas’) fort. “Dieses Modell ist für Crealogix von größerem langfristigen Interesse, da die Lizenzeinnahmen über die gesamte Vertragslaufzeit jährlich anfallen”, heisst es dazu im Halbjahresbericht. Generell verspricht sich das Unternehmen aus diesem Ansatz höhere Lizenzerlöse als beim einmaligen Lizenzmodell. Ausserdem hätten sich die Auftragsvergaben verzögert, heisst es zur Erklärung weiter.

Crealogix stellt für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Fr. in Aussicht. Beim Ebitda peilt das Management einen Wert an, der in etwa auf dem Niveau des ersten Halbjahres liegen werde.

Generell sei das Marktumfeld der Kunden aktuell angespannt durch äussere Rahmenbedingungen wie Entscheide der Notenbanken, regulatorische Veränderungen und nicht zuletzt den Brexit.

Die komplette Historie zu Crealogix finden Sie hier. »

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