Unternehmen / Schweiz

Crealogix schreibt Betriebsverlust

Aufgrund der Transformation zum SaaS-Anbieter hat der IT-Dienstleister im ersten Halbjahr einen betrieblichen Verlust verbucht.

(AWP) Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat im ersten Halbjahr seines Geschäftsjahres wegen der Umstellung zum Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) einen betrieblichen Verlust verbucht. Das Unternehmen will aber weiterhin an seiner Strategie festhalten.

Der Umsatz sank laut den provisorischen Geschäftszahlen um 13,7% auf 45,4 Mio. Fr., wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze stieg auf 56% von 50% im Vorjahr. Die Umsätze mit dem SaaS/Hosting erreichten 32% vom Gesamtumsatz.

Aufgrund der starken Reisebeschränkungen sei die Neukundengewinnung in allen Regionen erschwert gewesen. Dies habe die Wachstumsziele für das Unternehmen gedämpft, heisst es weiter.

Beim Betriebsgewinn (EBITDA) verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 3,8 Mio. Fr. Im Vorjahr lag dieser noch mit 1,2 Mio. Fr. im Plus. Vor allem hohe Investitionen in die Produktpalette hätten die Profitabilität belastet. Gleichzeitig hätten dadurch aber neue Produkte und Lösungen bei Kunden in Produktion gehen können.

Für das zweite Halbjahr erwartet Crealogix wieder einen höheren Umsatz und eine bessere Profitabilität als im ersten Semester. Mittelfristig strebt das Unternehmen durch den Wandel zum Saas-Anbieter eine EBITDA-Marge im zweistelligen Bereich an. Das vollständige Halbjahresergebnis 2021/2022 will das Unternehmen am 15. März veröffentlichen.