Unternehmen / Schweiz

Crealogix setzt weiter auf Akquisitionen

Analyse | Das Fintech-Unternehmen kann im ersten Semester das Wachstumstempo aus dem Vorjahr nicht halten. Auf die Aktionäre kommt eine Kapitalerhöhung zu.

Das auf Banken-IT spezialisierte Softwarehaus Crealogix wächst deutlich langsamer als in der Vorjahresperiode. Die Zürcher konnten den Umsatz im ersten Semester des Geschäftsjahres 2017/18 (per Ende Juni) lediglich 11% auf 39,7 Mio. Fr. vergrössern. In der Vergleichsperiode des Vorjahres betrug das Wachstum 28%. Es war aber wegen eines Akquisitionseffekts ausserordentlich hoch. CEO Thomas Avedik geht für das zweite Semester des laufenden Jahres von einer Beschleunigung des Umsatzwachstums aus, auch dank dem Wachstumsbeitrag aus einer Akquisition.

Die betriebliche Profitmarge (Stufe Ebitda) lag im ersten Semester bei 11% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgebildet (12%). Die Margenkontraktion geht gemäss Crealogix-Finanzchef Philippe Wirth auf den Einsatz von temporären Arbeitskräften, besonders in Deutschland, zurück. Crealogix will aber profitabler werden. Die Ebitda-Marge soll sich mittelfristig auf 15% ausweiten. Das Umsatzwachstum soll sich derweil auf 20% jährlich beschleunigen.

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