Unternehmen / Finanz

Credit Suisse auf Kriegsfuss mit dem Rechtsstaat

Keine andere Schweizer Bank steht derart im Fokus von Regulatoren und Klägern. Und sie scheint alles dafür zu tun, dass sich das nicht ändert.

Credit Suisse ist das Sorgenkind der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma). Gegen keine andere Bank führt die Behörde mehr Verfahren. Derweil türmen sich weitere kostspielige Rechtsfälle vor CS auf, die sie jahrelang beschäftigen dürften.

Nachdem die Bank im ersten Quartal 4,4 Mrd. Fr. Verlust aus dem Kollaps des US-Hedge-Fund Archegos produziert hatte, hat die Finma ein Enforcementverfahren gegen sie eröffnet. Zugleich hat die Behörde am Donnerstag bestätigt, sie führe seit März ein zweites solches Verfahren aufgrund des Debakels um die Greensill-Fonds. Sie dürfte damit mehrere Monate beschäftigt sein.

Manager im Fokus

Das Enforcement ist die schärfste Waffe der Behörde gegen fehlbare Banken. Dabei kann sie Massnahmen verfügen, Gewinne einziehen oder Verantwortlichen ein Berufsverbot erteilen. Wie FuW aus der Finma erfahren hat, steht jetzt auch das CS-Topmanagement im Fokus. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?