Unternehmen / Finanz

Credit Suisse setzt auf «ethische Investments»

Die Credit Suisse hat eine Abteilung für «ethische Anlagen» gegründet. Kunden sollen dadurch ihr Geld in Projekte anlegen können, die Sozial- oder Umweltprobleme lösen.

(Reuters) Die Credit Suisse (CSGN 12.285 0.33%) baut ihr Geschäft mit «ethischen Anlagen» aus. Die Schweizer Grossbank habe eine entsprechende Abteilung gegründet, hiess es in einer am Montag veröffentlichten internen Mitteilung von Konzernchef Tidjane Thiam. Mit der Abteilung will das Institut Kunden helfen, Geld in Projekte anzulegen, die Sozial- oder Umweltprobleme lösen sollen. Dabei handelt es sich aber nicht um Spenden, den Investoren wird auch eine Rendite versprochen.

Credit Suisse sei in dem Geschäft bereits seit rund fünfzehn Jahren aktiv und biete etwa Fonds an, die in klimaneutrale Immobilien investierten oder Kleinstkredite in Entwicklungsländern vergäben. Die Bank rechnet damit, dass der Sektor jährlich prozentual zweistellig wachsen dürfte. Auch andere Geldhäuser wie die UBS (UBSG 11.255 0.18%) setzen auf das Geschäft.

Chefin der neuen Abteilung bei der Credit Suisse werde Marisa Drew, die zuletzt Co-Chefin des europäischen Handelsgeschäfts war. Drew berichte direkt an Thiam.

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