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Credit Suisse schliesst Vereinbarung zu Lehman-Fall ab

Credit Suisse hat in den USA im Rechtsstreit aus dem Jahr 2009 rund um die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers eine Einigung erzielt.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 12.41 -1.66%) hat in den USA im Rechtsstreit aus dem Jahr 2009 rund um die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers eine Einigung erzielt. Wie bereits Ende Mai in Agenturmeldungen beschrieben, fallen die von der CS ursprünglich gestellten Forderungen an die Abwicklungsgesellschaft der 2008 Pleite gegangenen US-Bank tiefer als ursprünglich gefordert aus.

Im Streit ging es um Kosten, die der CS im Handel von Derivaten mit Lehman entstanden waren. Insgesamt seien laut der nun getroffenen Vereinbarung Forderungen der CS im Umfang von 385 Mio. $ zugelassen, schreibt die Bank in der Nacht auf Mittwoch in einer Mitteilung. Ursprünglich standen solche in Höhe von bis zu 1,2 Mrd. im Raum.

Die CS erwarte jedoch aus dem Rechtsfall keine materiellen, finanziellen Auswirkungen. Die Rechnung der Abwicklungseinheit Strategic Resolution Unit (SRU) der Bank dürfte mit rund 70 Mio. $ beeinflusst werden, heisst es weiter. Dieser Betrag stimme mit der für die SRU-Einheit zum Jahr 2018 gemachten Prognosen überein, versichert die Bank.

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