Unternehmen / Finanz

Credit Suisse lagert Risiken an Kapitalmarkt aus

Der Betrag ist weniger hoch als gedacht, aber es hat doch noch geklappt. Die CS kann operative Risiken in Form einer Katastrophenanleihe an Investoren abtreten.

(Reuters/CP) Die Credit Suisse hat eine neuartige Anleihe platziert, mit der sie die finanziellen Auswirkungen der betrügerischen Machenschaften von Händlern oder Cyber-Kriminellen abfedern kann. Von der Struktur her erinnert die Anleihe an Katastrophen-Bonds, wie sie im Versicherungsgeschäft zur Abdeckung von Naturkatastrophen vorkommen.

Profi-Anleger wie Pensionskassen, Hedgefonds und Rückversicherer kauften Anleihen im Wert von insgesamt 220 Mio. Fr., erklärte eine mit der Situation vertraute Person am Donnerstag gegenüber Reuters. Zu den Konditionen wollte sich die Person nicht äussern.

CS versucht, mit der Emission einen Teil der eigenen operativen Risiken an Investoren abzutreten. Zu diesen Risiken zählen Verluste, die wegen unzureichender interner Kontrollen, Betrugs, Buchhaltungsfehlern, fehlerhafter Systeme oder wegen Handelsverlusten nach fehlerhaftem Verhalten anfallen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?