Unternehmen / Energie

Credit Suisse kritisiert Ziel der auslandunabhängigen Stromproduktion

Verschiedene Ökonomen der Schweizer Grossbank Credit Suisse sehen Schwachstellen bei der Strategie des Bundes zur Energiewende. Die Schweiz sei vom Ausland keineswegs unabhängig.

(AWP) Die Ökonomen der Credit Suisse sehen bei der Strategie des Bundes zur Energiewende wesentliche Schwachstellen. Besonders kritisch sei, dass der Faktor «Ausland» ausgeblendet werde, sagte Sara Carnazzi Weber, Leiterin Fundamental Macroeconomic Research bei der Grossbank, an einer Telefonkonferenz zur Präsentation des «Monitor Schweiz».

Die Schweiz sei keineswegs unabhängig. Der europäische Stromhandel diene nicht nur der Versorgungssicherheit, sondern bringe auch einen erheblichen volkswirtschaftlichen Nutzen. «Das Ziel einer auslandsunabhängigen Stromproduktion verkennt die Realität und ist nicht sinnvoll», so ihr Fazit.

Die Vorlage des Bundesrates zum ersten Massnahmepaket der Energiestrategie 2050 wurde in der Wintersession im Nationalrat beraten und geht im neuen Jahr in den Ständerat.

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