Unternehmen / Finanz

Der Mann, der CS-Präsident sein kann

Analyse | António Horta-Osório hat viel Erfahrung mit Aufbau, Krisen und Erfolgen von internationalen Grossbanken – jetzt muss er Credit Suisse fit machen.

Er heisst António Horta-Osório – wird AHO abgekürzt – und ist bei der britischen Grossbank Lloyds einer der am längsten amtierenden Bankchefs von Europa. Wie Credit Suisse am Dienstag mitteilte, soll der 56-Jährige im April zu ihrem Verwaltungsratspräsidenten (VRP) gewählt werden. Der Mann bringt alles für den neuen Job mit – er kennt die Höhen und die Tiefen der Finanzwelt.

Mit dem Portugiesen, den niemand zuvor auf dem Zettel hatte, soll zum ersten Mal eine Person ohne roten Pass und ohne ersichtlichen Bezug zur Schweiz CS-VRP werden. Selbst mit Roger Federer identifiziert sich der passionierte Tennisspieler nicht: In einem Interview mit «El Pais» sagte er einmal, die Hartnäckigkeit eines Rafael Nadal liege ihm näher. Doch die Wahl von CS ist keine schlechte. Im Gegenteil: Sie stiess am Dienstag weit­herum auf Anklang und dürfte richtungsweisend für die Bank sein. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Peter Braun 03.12.2020 - 12:49
Ich wünsche AHO in seinem neuen Aufgabenbereich alles Gute. Wie Sie schreiben sind verschiedene Felder zu beackern. Hoffentlich nicht nur Kosten senken, sondern sich endlich mal dem Top Line Wachstum zuwenden. Wenn sich dieses allerdings primär auf den Neueinstieg ins US Private Banking Geschäft konzentrieren sollte, dann wird der Schuss nach hinten hinausgehen. Reiche US Amerikaner ticken einfach anders als… Weiterlesen »