Unternehmen / Finanz

Credit Suisse opfert Gewinn für Millionenbussen

Analyse | Die Bank wird wegen Beschattungsskandal und Mosambik-Affäre scharf gerügt. Die Finma nimmt die CS an die Leine.

Credit Suisse bleibt in den Negativschlagzeilen. Nach den kaum abgearbeiteten Debakeln mit den Archegos- und Greensill-Fonds holen der Beschattungsskandal und eine Kreditaffäre mit Mosambik die Grossbank wieder ein. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hatte in beiden Fällen Verfahren angeordnet und diese jetzt abgeschlossen. Die Ergebnisse sind verheerend. Für einen Vergleich in der Mosambik-Affäre muss die CS gesamthaft 475 Mio. $ an die Finanzmarktaufseher in den USA und Grossbritannien zahlen. Darüber hinaus wird sie von der Finma künftig bei der Vergabe neuer Kredite an finanzschwache Länder überwacht.

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Leser-Kommentare

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Peter Wigant Wigant 21.10.2021 - 00:13
Liebe FuW, Beide Schweizer Grossbanken haben über Jahre für – z.T. unfähige – Mitarbeiter die falschen Anreize geschaffen; Boni die vom kurzfristigen finanziellen Erfolg abhängig waren. Haben CS und UBS von ihren Fehltritten gelernt? Es scheint nicht, trotz massiver Bussen die ans Eingemachte gehen. Die Eigentümer der Unternehmen, die Aktionäre werden mit Wertverlusten der Aktien und mickrigen Dividenden bestraft, derweil… Weiterlesen »