Unternehmen / Finanz

Sondereffekte belasten Credit Suisse

Analyse | Die Grossbank hat im dritten Quartal weniger verdient. Für das Schlussquartal 2021 rechnet sie mit einem Verlust.

Es ist ein ordentliches Resultat, das die krisengeschüttelte Credit Suisse (CS) für das dritte Quartal abgeliefert hat, auch wenn der Zahlenkranz angesichts des sehnlichst erwarteten Strategie-Updates etwas in den Hintergrund gerückt ist. Mit einem im Vergleich zum Vorjahr 26% höheren Vorsteuergewinn von rund 1 Mrd. Fr. hat die Grossbank die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Diese an und für sich positive Ausgangslage wurde aber von einer Reihe von Sondereffekten überlagert, die dazu führten, dass CS unter dem Strich einen 21% tieferen Reingewinn von 434 Mio. Fr. verbuchen musste.

Rückstellungen für Greensill

Erneut waren es Rechtsstreitigkeiten, die das Ergebnis des Finanzkonzerns bestimmten. CS verbuchte dafür im Berichtszeitraum Aufwendungen in der Höhe von 564 Mio. Fr. Davon betrafen 214 Mio. Fr. Strafzahlungen wegen der Korruptionsaffäre in Mosambik. Hier erzielte die Grossbank im Oktober eine Einigung mit den Aufsichtsbehörden in den USA, Grossbritannien und der Schweiz.

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