Unternehmen / Finanz

Credit Suisse und UBS mit Sand im Getriebe

Die Grossbanken haben gute Zahlen für 2018 vorgelegt, doch ein verhaltener Ausblick für 2019 kann ihre weitere Entwicklung bremsen.

Es hätte so schön sein können. Da präsentiert der Chef der Credit Suisse (CS), Tidjane Thiam, am Donnerstag zum ersten Mal nach drei Jahren wieder einen Gewinn, doch der Aktienkurs verliert über 3%. Vielleicht findet Thiam vis-à-vis am Paradeplatz Trost. Seinem Kollegen Sergio Ermotti, CEO der anderen Schweizer Grossbank, UBS, ging es vor drei Wochen nicht anders. Positive Zahlen, negative Marktreaktion. Das Problem liegt für beide Banken in einem verheerenden vierten Quartal 2018 und einem verhaltenen Jahresanfang 2019.

Thiam und Ermotti begannen ihre Erläuterungen beinahe gleich. Der CS-Chef bezeichnete 2018 als das schlechteste Anlagejahr seit dem Krisenjahr 2008, fast alle wichtigen Anlageklassen rentierten negativ. Das Jahresende setzte den Negativpunkt. Der Dezember war der «schlimmste Monat seit der Depression», sagte Ermotti. In den Handels- und Marktdivisionen der Grossbanken war die Stimmung dementsprechend. Die Investmentbank der UBS schrieb im vierten Quartal einen Verlust von 47 Mio. $. Die CS-Handelsdivision Global Markets machte ein Quartalsminus von 193 Mio. Fr.

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