Unternehmen / Finanz

CS verliert Prozess gegen Ex-Kundenberater

Die Grossbank muss vor dem Hintergrund des US-Steuerstreits wegen einer missbräuchlichen Kündigung 4 Mio. Fr. an den früheren Mitarbeiter zahlen. Das urteilt das Genfer Arbeitsgericht.

(AWP) Der US-Steuerstreit holt die Credit Suisse erneut ein: Die Grossbank hat eine brisante Niederlage vor dem Genfer Arbeitsgericht erlitten. Wegen einer missbräuchlichen Kündigung soll die Grossbank 4 Mio. Fr. an einen früheren Mitarbeiter zahlen. Die Bank wird das Urteil weiterziehen.

«Eine Entlassung wegen Verletzung von internen Vorschriften muss als missbräuchlich qualifiziert werden, wenn der Arbeitgeber selbst für das Verhalten seines Angestellten verantwortlich ist», geht aus dem Urteil hervor, das der Nachrichtenagentur AWP vorliegt. Zuvor hatten bereits die «Neue Zürcher Zeitung» und die Westschweizer Zeitung «Le Temps» darüber berichtet.

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