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Urs Rohner: «Digitalisierung spielt sehr wichtige Rolle»

«Banken müssen Dienstleistungen innovativer gestalten», sagt Urs Rohner, VR-Präsident der CS, an der Konferenz Fintech 2015 des Finanz und Wirtschaft Forum. Die Digitalisierung befinde sich noch in der Frühphase.

Im Gespräch mit Mark Dittli, Chefredaktor der «Finanz und Wirtschaft», macht Urs Rohner deutlich, dass sich die CS im Bereich Digitalisierung von verschiedener Seite inspirieren lässt. Digitalisierung spiele eine sehr wichtige Rolle dabei, Dienstleistungen innovativer zu gestalten.

«Kundenbedürfnisse erkennen»

«Bezüglich der Art, wie man Kundenbedürfnisse erkennt und erfüllt, schauen wir uns einige innovative Unternehmen an», sagt Rohner. Denn die Bankbranche – und das Private Banking insbesondere – hatte bis vor wenigen Jahren nicht den Anspruch, den Kunden auf digitale Art zu begegnen.

Dazu gehören etablierte Marken, die nichts mit Banking zu tun haben, aber auch junge Fintech-Unternehmen, die Bankdienstleistungen auf eine ganz neue Art interpretieren und umsetzen.

Allerdings: Die Digitalisierung des Bankgeschäfts ist gemäss Urs Rohner in einer Frühphase, und es wird sich erst noch zeigen, welche Ansätze Erfolg haben und langfristig Kunden überzeugen können.

Die Schweiz bleibt wichtig

Die Absicht von CS ist es, sich als Vorreiter im Hinblick auf Innovation zu etablieren und den Kunden einen modernen Service anzubieten. «Wir sind davon überzeugt, dass unser integriertes Modell, inklusive Private und Investment Banking, verknüpft mit digital basierten Dienstleistungen erfolgreich sein wird», sagt Urs Rohner.

Dass die CS im Bereich Digitalisierung nun auf Asien setzt, will er nicht falsch verstanden wissen. Der Heimmarkt sei für die CS sehr wichtig, und sie investiere dementsprechend in das Geschäft vor Ort.