Unternehmen / Schweiz

CS hat Ärger im gelobten Land

Ex-Manager des Geschäftspartners von Credit Suisse werden im Reich der Mitte eingeklagt, es ist nicht das erste Mal.

Kurz nach UBS hat nun auch Credit Suisse ein Chinaproblem. Der Fall rund um die Geschäftspartner der Grossbank zeigt die Fallstricke für Schweizer Gesellschaften im Reich der Mitte. Um ihren Fussabdruck dort zu vergrössern, hat UBS im Dezember an einem Gemeinschaftsunternehmen (GU) die Mehrheit übernommen. Credit Suisse teilte im April mit, es ihr gleichtun zu wollen. Man warte nur noch auf das Okay des chinesischen Regulators, heisst es aus der Bank.

Jetzt wirft ein Rechtsstreit Zwielicht auf die Angelegenheit. Das chinesische Unternehmen, mit dem CS das betreffende GU betreibt, heisst Founder Group. Gegründet wurde es 1986 von der Universität Peking, die heute noch gut 30% am Konglomerat hält. Dieses macht heute nach eignen Angaben mit 35 000 Mitarbeitern rund 19 Mrd. Fr. Jahresumsatz in den Bereichen Technologie, Pharmazie, Immobilien, Rohstoffe und eben in der Finanzbranche.

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