Unternehmen / Ausland

CS im Visier der französischen Justiz

Der Grossbank drohen auch in Frankreich juristische Probleme. Der neue CS-Chefjurist kennt sich damit aus.

Für internationale Grossbanken wie Credit Suisse gehören Konflikte mit Justiz und Regulatoren zum Tagesgeschäft. So wurde diese Woche bekannt, dass die Krisenbank für eine Gerichtsniederlage auf den Bermudas im Streit mit dem Ex-Premierminister Georgiens, Bidzina Ivanishvili, rund 600 Mio. $ statt der veranschlagten 500 Mio. $ zahlen muss. Auch anderswo hat die zweitgrösste Schweizer Bank zahlreiche Rechtsverfahren am Laufen, die Milliardenkosten verursachen könnten.

Doch nicht alle Rechtsrisiken stehen gleichermassen im Licht der Öffentlichkeit. So ist die CS auch in Frankreich im Visier der Justiz, spezifisch des Parquet National Financier (PNF). Das PNF ist eine 2014 gegründete Justizbehörde, die sich dem Kampf gegen Steuerhinterziehung und Finanzkriminalität widmet. Schon 2019 hatte das PNF ein Verfahren gegen die CS angestrengt, in dem Steuerhinterziehung französischer Bürger im Zentrum stand. Gegenüber FuW bestätigt Jean-Francois Bohnert, leitender Staatsanwalt des PNF: «Die Untersuchung ist nach wie vor im Gang.»

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