Unternehmen / Finanz

CS-Präsident: Keine Investitionsstopps für die Nachhaltigkeit

Urs Rohner, VR-Präsident von Credit Suisse, will mithelfen, Geschäftsmodelle umzugestalten – aber nicht radikal.

«Wir müssen alle unser Verhalten und unsere Volkswirtschaften ändern», sagt Urs Rohner, Präsident von Credit Suisse (CS), an seiner Rede beim jährlichen Treffen des Swiss Finance Institute (SFI) am Donnerstag. Seine Bank gestalte laut Rohner den Wandel hin zu einer nachhaltigeren, klimaneutraleren Gesellschaft aktiv mit und habe sich dafür erst dieses Jahr neue Vorgaben gegeben.

Rohner sprach sich allerdings gegen «radikale» Massnahmen wie den generellen Stopp von Investitionen in gewisse Unternehmen oder Sektoren aus. Das könnte zu wirtschaftlichen Schocks führen, die man sich gerade im jetzigen Krisenumfeld nicht leisten könne. CS will dagegen die «Umgestaltung von Geschäftsmodellen» aktiv unterstützen – evolutionär, nicht revolutionär. Unternehmenskunden soll zum Beispiel geholfen werden, ihren hohen CO2-Ausstoss zu senken.

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