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Unternehmen / Schweiz

CS-Rohner: «Finanzplatz wird von Digitalisierung profitieren»

«Die Schweiz wird auch 2020 ein globaler Hub für das internationale Wealth Management sein», ist Urs Rohner, VR-Präsident der CS, überzeugt. Die Digitalisierung müsse aber gelingen.

Vor der Swiss-American Chamber of Commerce in Zürich schlug Urs Rohner am Dienstagmittag optimistische Töne an. «Ich bin überzeugt, dass der Finanzplatz Schweiz und damit auch die Credit Suisse (CSGN 14.31 -1.31%) in einer starken Position ist, um die Möglichkeiten der digitalen Revolution zu nutzen.»

«Starke Position»

Trotz der Turbulenzen «ausserhalb und innerhalb der Finanzindustrie» sei es dem Finanzplatz Schweiz in den vergangenen sechs Jahren gelungen, die verwalteten Vermögen auf rund 1400 Mrd. Fr. stabil zu halten.

Die grösseren Banken schlugen sich besser, konnten sie ihren Marktanteil zwischen 2008 und 2013 doch von 59 auf 78% steigern. «Das versetzt uns in eine starke Position.» Es muss seiner Meinung nach aber «noch viel» getan werden, um die internationale Führungsposition zu sichern.

Innovatives Denken

Am wichtigsten ist für den Verwaltungsratspräsidenten der Credit Suisse, dass die Schweizer Banken die Digitalisierung und die Industrialisierung meistern. «Einen gewaltigen Wettbewerbsvorteil werden diejenigen Banken haben, die die Komplexität der Vermögensverwaltung auf intelligente, webbasierte und grenzüberschreitende Art meistern.» Wichtig sei auch, die Dienstleistungen sehr benutzerfreundlich zu präsentieren.

Trotz anhaltendem Kosten- und Margendruck kann der Finanzplatz Schweiz gemäss Urs Rohner wachsen – falls es dem Finanzplatz gelinge, «innovatives Denken» in die Geschäftsmodelle zu integrieren.