Unternehmen / Finanz

CS erwägt Wiedereintritt ins US-Private-Banking

Um das Wachstum im Private Banking zu steigern, zieht die Grossbank einem Bericht zufolge die Rückkehr in die US-Vermögensverwaltung in Betracht.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 12.995 0.81%) Group erwägt nach vier Jahren offenbar eine Rückkehr in die US-Vermögensverwaltung. CEO Tidjane Thiam wolle damit das Wachstum im Private Banking steigern, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Bezug auf Kreise.

Die Rede sei demnach von zusätzlichen verwalteten Vermögen in der Grössenordnung von rund 15 Mrd. $ mit bis zu 30 Mitarbeitern an einer neuen Basis in Miami, wobei vor allem wohlhabende Lateinamerikaner die Zielgruppe seien. Gemäss den Kreisen sei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden und die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium.

Das Vorhaben wäre für die zweitgrösste Schweizer Bank von symbolischer Bedeutung und markiere eine Rückkehr zum Private Banking auf US-Boden, nachdem das US-Brokerage im Jahr 2015 auf Wells Fargo & Co übertragen worden sei, heisst es im Artikel weiter.

Die CS wollte die Meldung auf Anfrage von AWP nicht kommentieren.

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