Unternehmen / Finanz

Credit Suisse will und muss sich strecken

Analyse | Die Grossbank baut um und spart Kosten. Das ist nötig, denn auch wenn die Zahlen für das zweite Quartal positiv überraschen, drängt sich die Aktie derzeit nicht auf.

Der neue CEO von Credit Suisse, Thomas Gottstein, drückt der Grossbank seinen Stempel auf. Divisionen werden zusammengelegt und neu geschaffen, 400 Mio. Fr. an Kosten sollen wegfallen. Die Sparübung ist notwendig. Ob sie ausreicht, ist zu bezweifeln. Denn das beste Halbjahr seit zehn Jahren ist zwar gut, berauschend ist es nicht.

Die soliden Quartalszahlen machen zumindest klar, der zweite Teil der Gesamtdividende von 0.2776 Fr. kann laut Präsident Urs Rohner nach einer ausserordentlichen Generalversammlung am 27. November dieses Jahres ausgeschüttet werden. Danach will der Verwaltungsrat auf das ausgesetzte Aktienrückkaufprogramm für 2020 zurückkommen. Mit einem Mix aus Barausschüttung und Rückkäufen will CS mittelfristig mindestens 50% des Gewinns ausschütten, die Dividende soll dabei mindestens 5% pro Jahr wachsen.

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