Unternehmen / Finanz

CS warnt nach Pleite von US-Hedge-Fund

Als «sehr bedeutend und wesentlich» für das Ergebnis des ersten Quartals bezeichnet die Grossbank den Verlust aufgrund des Zahlungsausfalls.

(AWP) Die Credit Suisse muss nach der noch laufenden Greensill-Affäre bereits einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Wegen Zwangsverkäufen eines Hedgefonds droht der zweitgrössten Schweizer Bank nämlich ein hoher Verlust. Die CS-Aktie geriet entsprechend stark unter Druck.

Ein bedeutender Hedgefonds mit Sitz in den USA sei in der vergangenen Woche den Margenforderungen der Credit Suisse und einiger anderer Banken nicht nachgekommen, teilte die Bank am Montag mit. Credit Suisse sei zusammen mit den anderen Banken nun dabei, sich aus diesen Positionen zurückzuziehen. Obwohl es zum jetzigen Zeitpunkt noch verfrüht sei, die genaue Höhe des Verlustes daraus zu beziffern, könnte er «sehr bedeutend und wesentlich» für das Ergebnis des ersten Quartals sein.

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Leser-Kommentare

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fhaslinger64 29.03.2021 - 10:20

Einfach unglaublich! Zuerst Greensill (Kunden haben noch Kredite gegen diesen Fonds erhalten) und jetzt ein Margencall, der nicht richtig gemanaget wurde! Boni 2020 zurueckbehalten (ab CHF 25,000) und die verantwortlichen Personen fristlos (und ohne goldenen Fallschirm) in die Wueste schicken!

Alois Osterwalder 29.03.2021 - 11:04

Es ist zum Verzweifeln. Verwaltungsrat und Management der CS haben
jegliche Glaubwürdigkeit verloren, aber auch die externe Revisionsstelle
und die FINMA müssen hinterfragt werden. Sämtliche Vergütungen der
leitenden Organe müssen überprüft und an die Realität angepasst werden.
Der Aktionär blutet ohnehin!

Tobias Schait 29.03.2021 - 15:22

Das sind Rumpler, welche auf den mittelfristigen Erfolg keinen Einfluss haben. CS ist gut aufgestellt und Thomas Gottstein ein charakterlich starker, intelligenter Manager mit Durchhaltewillen. Aktie ist günstig bewertet.

Andreas Diehl 29.03.2021 - 16:18

dream on

Daniel Christinat 29.03.2021 - 15:46
Das sind die Konsequenzen wenn man den Direktor eines dümmlichen TV-Senders zum VRP einer Grossbank macht und belässt. Was Rohner in den über 10 Jahren seines “Schaffens” alles hingelegt hat ist eine Katastrophe – aber die Grossaktionäre schützten ihn immer. Und aus eigenem Anstand (zB bei Thiam vs Khan) einfach zurücktreten, das kann ein Rohner nicht. Der bleibt und bleibt… Weiterlesen »
fhaslinger64 29.03.2021 - 20:14
Die GV ist erst im April! Bei Greensill wurden Kundeninvestments noch durch Kreditvergabe “gepushed” und bei der Kreditvergabe in Mrd. Hoehe an den Hedge Fund, musste die Geschaeftsleitung sowie der VR zustimmen! Eine Kreidtvergabe ohne die entsprechenden “Hausaufgaben” gemacht zu haben oder aber jemand hat im Kreditprotokoll brandschwarz gelogen! Eine Untersuchung ist absolut notwendig! Saemtliche Boni der GL und des… Weiterlesen »