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Credit Suisse von EU mit 83 Mio. € Busse belegt

Die Grossbank muss wegen unerlaubter Handelsabsprachen am Devisenkassamarkt eine Busse in der Höhe von 83 Mio. € bezahlen.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 8.4960 -2.19%) hat von der EU eine Busse in der Höhe von 83 Mio. € aufgebrummt bekommen. Dabei geht es um eine Kartelluntersuchung wegen unerlaubter Handelsabsprachen am Devisenkassamarkt, welche die Europäische Kommission nun mit Geldbussen gegen fünf Banken abgeschlossen hat.

Die Credit Suisse wurde in einem ordentlichen Verfahren mit der Geldbusse belegt. Gegen vier Banken, die sich zu einem Vergleich entschlossen haben – und zwar UBS (UBSG 16.78 -2.56%), Barclays (BCY 2.3970 -3.73%), RBS und HSBC (HBC1 6.3300 -2.16%) – wurde eine Geldbusse in Höhe von insgesamt 261 Mio. € verhängt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag

Der UBS wurde die Geldbusse, die insgesamt etwa 94 Mio. € betragen hätte, allerdings vollständig erlassen, da sie die Kommission über die Kartelle informiert hatte. Die Bussen von Barclays, RBS und HSBC wurden ermässigt, um die Zusammenarbeit bei der Untersuchung zu honorieren.

Die Credit Suisse wollte den Fall auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren. Von der UBS hiess es: «Dies ist eine Altlast, und die UBS war die erste Bank, die potenzielles Fehlverhalten meldete. Wir sind froh, diese Angelegenheit beigelegt zu haben.»

Leser-Kommentare

Roland Heinzer 03.12.2021 - 19:11

Man kann nur hoffen, dass António Horta-Osório der HERKULES ist, der den CS Stall ausmistet. Wann hört das mit den Negativmeldungen endlich auf.